Offene soziale Netzwerke (Fediverse & Mastodon)
Soziale Medien ohne Werbung und ohne Algorithmus, der dich fesseln will — und ohne dass ein Konzern alles bestimmt.
Große soziale Netzwerke verdienen daran, dich möglichst lange zu fesseln, und blenden dafür Werbung ein, die auf dein verfolgtes Verhalten zugeschnitten ist. Es geht auch anders.
Das Fediverse ist ein Verbund offener sozialer Netzwerke. Der bekannteste Dienst ist Mastodon — eine Alternative zu Twitter/X.
Was anders ist
- Kein einzelner Konzern: viele Server sind miteinander verbunden (föderiert), wie bei E-Mail.
- Keine Werbung und kein Algorithmus, der dich süchtig machen soll — du siehst Beiträge in zeitlicher Reihenfolge.
- Umzug möglich: Du kannst dein Konto mitsamt Followern auf einen anderen Server mitnehmen.
So fängst du an
- Einen Server (eine 'Instanz') wählen — viele sind thematisch oder regional. Welcher es ist, ist nicht endgültig: Du kannst später wechseln.
- Konto anlegen, ein paar Leuten oder Themen folgen — der Rest ergibt sich.
- Sparsam mit persönlichen Angaben bleiben, wie überall im Netz.
Für wen sich das lohnt
Für alle, die mitreden wollen, ohne überwacht und mit Werbung zugeschüttet zu werden — und für Vereine und Initiativen, die unabhängig von einem Konzern sichtbar sein möchten.
Begriffe dazu — einfach erklärt:Fediverse / MastodonFöderationOpen Source / Offene SoftwareTracking / NachverfolgungFilterblase & Echokammer
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